Die Tour de France neigt sich dem Ende zu

Die Tour de France Die Tour de France

Die Tour de France ist zweifelsfrei ein Event der Superlative, das Millionen von Zuschauern anlockt. Wir geben Ihnen einen Überblick über den bisherigen Verlauf der Tour und beschäftigen uns mit der nicht abreissenden Diskussion rund um das Thema Doping im Radsport.

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Vingegaard mit phänomenalen Leistungen

Die Tour de France befindet sich auf der Zielgeraden. Lange hat es einen extrem spannenden Zweikampf zwischen Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar gegeben, doch nach der denkwürdigen 17. Etappe ist eine Vorentscheidung gefallen. Denn bei der Königsetappe am Mittwoch ist Pogacar völlig erschöpft eingebrochen und hat dadurch jegliche Hoffnungen auf den Sieg verloren. Der Slowene bezeichnete den Tag selbst als seinen „schlimmsten Tag auf dem Rad“. Gleichzeitig liefert Vingegaard konstant extrem starke Leistungen, was ihm nun zu einem Vorsprung von 7:35 Minuten in der Einzelwertung verholfen hat, den er sich voraussichtlich nicht mehr nehmen lassen wird.

Hier können Sie die aktuelle Einzelwertung nach 18 von 21 Etappen einsehen:

FahrerZeitabstand
J. Vingegaard-
T. Pogacar+ 07:35
A. Yates+ 10:45
C. Rodriguez Cano+ 12:01
S. Yates+ 12:19
P. Bilbao Lopez+ 12:50
J. Hindley+ 13:50
F. Gall+ 16:11
S. Kuss+ 16:49
D. Gaudu+ 17:57

 

“Doping ist und bleibt ein Thema, das die Gemüter spaltet und trauriger Weise seit mittlerweile vielen Jahren seinen Schatten auf den Radsport wirft.“

 

Fragen über Fragen

Die beeindruckenden Leistungen von Jonas Vingegaard, der sich offenbar in der Form seines Lebens befindet, tragen nicht nur zur Anerkennung seiner Kollegen und Fans bei, sondern befeuert auch abermals die Diskussion rund um das Thema Doping. Beim jüngsten Zeitfahren erreichte der Däne eine Geschwindigkeit von 41,2 km/h. Sein Kontrahent Pogacar verbuchte lediglich 39,3 km/h. Keinem anderen Fahrer ist es gelungen, Geschwindigkeiten jenseits von 38 km/h zu erreichen. Die Leistungen sind phänomenal oder auch von einem anderen Planeten, wie einige Magazine verlauten liessen.

Selbst Lance Armstrong, seinerzeit des Dopings überführt, meldete sich zu Wort. Auch wenn er das Thema Doping selbstverständlich nicht in den Mund genommen hat, regten seine Worte eine hitzige Diskussion an. Denn Armstrong liess verlauten, dass man nach solch einem intensiven Zeitrennen völlig ausgeschöpft am Ziel ankommen sollte. Jonas Vingegaard wirkte aber den Umständen entsprechend noch relativ frisch. Auch die Konstanz seiner überragenden Leistungen werfen viele Fragen auf.

Vingegaard selbst beteuert jedoch seine Unschuld und interagiert offen mit der Community. Kürzlich brachte er zum Ausdruck, dass er sich klar von jeglicher Form des Dopings distanziere und nichts einnehme, was er nicht auch seiner 2-jährigen Tochter verabreichen würde. Das sind bedeutende Worte, doch die Gerüchte reissen trotzdem nicht ab. Schuld daran ist vermutlich die berühmt-berüchtigte Epoche rund um Lance Armstrong und Jan Ullrich, bei der Doping eine Art Volkssport war.

 

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Gesellschaftliches Debakel

Wir möchten ausdrücklich keinem Fahrer unterstellen, sich mit unfairen Mitteln einen Vorteil zu verschaffen. Doch Doping ist und bleibt ein Thema, das die Gemüter spaltet und traurigerweise seit mittlerweile vielen Jahren seinen Schatten auf den Radsport wirft. Auf der einen Seite stehen die enttäuschten Fans, die um ihre Helden trauern, deren Leistungen sie bewunderten und die sie als Vorbilder ansahen. Doping zerstört die Fairness und den Kern des Sports.

Doch auf der anderen Seite finden sich jene, die das Doping-Problem als unausweichliche Konsequenz des gnadenlosen Drucks sehen, unter dem die Fahrer stehen. Die immensen Anforderungen, die von ihnen verlangt werden, treiben einige in die Verzweiflung, nach dem vermeintlich magischen Mittel zu greifen, um mithalten zu können.

 

Die Tour de France ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft: Ambitionen, Wettbewerb und das Streben nach Ruhm treiben Menschen zu unüberlegten Handlungen. Wir sollten uns fragen, ob nicht auch wir durch unsere Erwartungshaltung zum Problem beitragen. Die Lösung liegt nicht allein in härteren Strafen, sondern in einem Umdenken – bei Fahrern, Teams und Fans. Die Akzeptanz, dass der menschliche Körper Grenzen hat, muss in den Vordergrund rücken, um die wahre Schönheit des Radsports wiederzuentdecken.

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