Ein bitterer Beigeschmack

Schweiz bei EURO 24 Schweiz bei EURO 24

Die Tore, die alle in der ersten Halbzeit fielen, wurden von McTominay und Shaqiri erzielt, während mehrere andere Chancen nicht genutzt und auch Tore nicht anerkannt wurden. Das Weiterkommen beider Nationalmannschaften in die nächste Runde wird im letzten Gruppenspiel entschieden.

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1:1 gegen die kämpferische Tartan Army

Die Schweiz hat es nicht geschafft - und das wäre das erste Mal in ihrer Geschichte - die ersten zwei Partien einer Gruppenphase zu gewinnen. Gegen Schottland musste sie sich mit einem Unentschieden begnügen, ein Ergebnis, das sie im Rennen um das Achtelfinale jedoch in eine hervorragende Ausgangslage versetzt.

In Anbetracht der Tordifferenz, die durch das unglückliche Debüt gegen Deutschland für die Schotten beeinträchtigt wurde, hat sich die Elf von Murat Yakin mit ziemlicher Sicherheit mindestens den zweiten Platz in der Gruppe gesichert. Am Sonntag in Frankfurt werden sie versuchen, im Derby mit den Gastgebern sogar den ersten Platz zu ergattern.

Gleich vorweg sei gesagt, dass das 1:1 den Verlauf der Begegnung in Köln recht gut widerspiegelt hat. Die Schotten hatten angekündigt, dass sie nicht die Leistung des Auftaktspiels wiederholen würden, und sie haben ihr Wort auch gehalten.

Es war auch nicht die Nati, die im Vergleich zum Spiel gegen Ungarn spielerisch einen Rückschritt gemacht hat. Sicherlich hätten die Schweizer alle drei Zähler holen können, denn an Torchancen mangelte es nicht, insbesondere in der zweiten Halbzeit durch Ndoye und Amouni. Aber auch die Schotten hatten ihre Chancen, vor allem der Pfostentreffer von Hanley sieben Minuten nach der Riesenchance von Ndoye war unübersehbar.

Die Schweizer Nationalmannschaft tat sich im Vergleich zum Auftaktspiel schwer, in der Aufbauphase des Spiels die entscheidenden Akzente zu setzen. Vor allem dann, wenn die Schotten ihr Pressing erhöhten und so den Schweizer Verteidigern und Mittelfeldspielern die nötige Zeit zum Nachdenken nahmen.

Dass Steve Clarke dann eines seiner besten Spieler, Scott McTominay, aufstellte, um sich um Xhaka zu kümmern, wenn der Ball in seine Füsse gelangte, brachte den Kapitän praktisch aus dem Konzept. Vielleicht entschied sich die Mannschaft deshalb oft für lange Bälle, die aber mit dem offensiven Trio der kleinen Männer (Ndoye, Vargas und Shaqiri) sicher nicht gleichbedeutend mit Bällen im Strafraum waren.

 

«Der 32 Jahre alte Xherdan Shaqiri ist der einzige Spieler, der bei den letzten drei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften jeweils einen Torerfolg gefeiert hat.»

 

Murat Yakin hat seinen Nationalhelden

Gut für die Schweiz, dass ihr wertvollster Spieler, nämlich Xhardan Shaqiri, den viele für übermütig und verbraucht hielten, bei grossen Turnieren nie enttäuscht. Ihm verdankt Yakin auch den Ausgleichstreffer. Wie schon so oft in den erfolgreichen Jahren der Nationalmannschaft von 2014 bis heute hat Shaqiri wieder einmal ein geniales Ass aus dem Ärmel gezaubert.

Zugegeben, er wurde von Ralstons unglücklicher Abfälschung begünstigt, aber sein erster Abschluss in die obere Ecke, rechts am Torwart Gunn vorbei, war ein Geniestreich, der dem Fallrückzieher, mit dem er im Achtelfinale der EURO 2016 gegen Polen den Gleichstand wiederherstellte, nicht unähnlich war.

Abgesehen von der lobenswerten Bereitschaft, allen Bällen hinterherzulaufen, war sein Beitrag zwar nicht sonderlich nennenswert, und nach einer Stunde nahm ihn Yakin vom Platz. Aber wenn die Ergebnisse immer so ausfielen, wäre jeder bereit, sein Engagement auf Teilzeitbasis in der Nationalelf in Anspruch zu nehmen.

Und mit dem Tor von gestern Abend hat er seine persönliche Trefferquote in der Schweizer Nationalelf auf 32 erhöht, wobei er ganze 10 dieser Tore in der Endphase eines grossen Turniers erzielt hat. Kurzum: Egal, was passiert, Shaqiri drückt fast immer seinen Stempel auf.

Yakin versuchte noch einmal, alle zu überraschen, indem er Duah aus der Startelf nahm, um Platz für Shaqiri zu schaffen, und zwar in einem Offensivtrio ohne echten Mittelstürmer. Eine Lösung, die sich bei Shaqiris Tor auszahlte, die aber insgesamt nicht zu funktionieren schien, vor allem angesichts der zu vielen langen Bälle, die selbst durch die Schnelligkeit der beiden Aussenspieler nicht zu verwerten waren.

 

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Die Defensive war nicht ganz einwandfrei

Abgesehen vom Gegentreffer in der Anfangsphase, der durch eine unglückliche Abfälschung von Schär bei einem Abschluss von McTominay verursacht wurde, den Sommer zu parieren schien (und zwar ziemlich leicht), war auch die Defensivarbeit nicht perfekt.

Vor allem bei den Flanken. Und vor allem auf der rechten Seite, wo Andy Robertson, der Liverpooler Flankengeber, der mit seinen kalibrierten Hereingaben mehr als einmal Kopfschmerzen verursachte, sich hin und her bewegte.

Es ist kein Zufall, dass er mehrere Jahre lang als einer der stärksten Linksverteidiger in der Premier League und auf dem Kontinent galt, vor allem bei den Reds, wo er mit Trent Alexander-Arnold ein erstklassiges Duo bildete.

Als Embolo in der Nachspielzeit eingewechselt wurde, bekam die Mannschaft etwas mehr Tiefe und der Spieler von Monaco zeigte, dass er, sobald er wieder vollständig genesen ist, wieder ein Schlüsselspieler sein wird.

Leider wurde das Tor im Finale, das dem vom letzten Samstag sehr ähnlich war, durch ein klares Abseits nicht anerkannt, viel klarer als das, das Dan Ndoye in der ersten Halbzeit seinen ersten Jubel in der Nationalmannschaft verwehrt hatte.

Insgesamt hinterliess die Leistung der Schweiz also einen bitteren Beigeschmack. Das Unentschieden bleibt jedoch ein positives Ergebnis und mit vier Punkten ist das Achtelfinale zumindest als Tabellendritter praktisch gesichert. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass gegen eine deutsche Nationalmannschaft mit voller Punktzahl das grosse Wunder gelingen wird.

 

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Francesco ist ein leidenschaftlicher Inhaltsverfasser mit einem breiten Interessenspektrum. Wenn er nicht gerade in die Welt des Sports eintaucht, die von Fussball über Formel 1 bis hin zu Basketball reichen kann, erkundet er die Tiefen des Progressive Rock und Heavy Metal. Als eifriger Gamer verbringt Francesco seine Freizeit mit der Eroberung virtueller Welten. Als geborener Italiener experimentiert er auch gerne mit der traditionellen Küche und sucht nach den idealen Weinkombinationen. Mit seiner Liebe zum Kochen und Schreiben möchte er seine Erfahrungen und Kenntnisse mit anderen teilen.

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